AUSCHWITZ – OSWIECIM (Kurzfassung des Dokumentarfilms)

AUSCHWITZ-OSWIECIM – ZUR ZUKUNFT VON ERINNERN + GEDENKEN AN DEN HOLOCAUSTAusschnitte aus dem gleichnamigen Dokumentarfilm (90 Min) von HORST HERZ. Gedreht in Polen/Museum Auschwitz/Stadt Oswiecim/Krakau. Mit KRYSTYNA OLEKSY (Direktorin, Museum Auschwitz, Oswiecim), HANS FRANKENTHAL (Auschwitzüberlebender, Dortmund), HANNO LOEWY (Direktor, Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt), HORST-EBERHARD RICHTER (Direktor, Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt), STANISLAV CIENCIALA (Auschwitzüberlebender, Oswiecim) u.v.a.. Alle Rechte: HERZ-FILMPRODUKTION http://www.herz-filmproduktion.de. Dieser Film wurde gefördert durch das Filmbüro NW/ eine Koproduktion mit dem WDR/SWR.

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DER FILM IST FÜR DIE DISKUSSION UM FORMEN DES ERINNERN+GEDENKENS ZUM THEMA AUSCHWITZ/HOLOCAUST GEEIGNET
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HERLINDE KOELBL – Ausstellungseröffnung am 24.Jan.2015

Am Wochenende war ich bei der Ausstellungseröffnung einer Kollegin: HERLINDE KOELBL – Das deutsche Wohnzimmer, Spuren der Macht, Haare und andere menschliche Dinge – Fotografien von 1980 bis heute. Ort: Ludwigsgalerie im Schloss Oberhausen (Autobahnabfahrt Oberhausen Zentrum/ Nähe Gasometer Obhs/ Centro), geöffnet: Dienstag bis Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr, Montag geschlossen. Wie der etwas sperrige Untertitel ausdrückt haben die Kurator/inn/en der Ludwigsgalerie gemeinsam mit Herlinde Koelbl in Fleißarbeit eine sehr inspirierende große Werkschau der Fotografin zusammengestellt. Zur Ausstellung ist ein kleines Booklet erschienen. Der Ausstellungsort ist auch ein wunderbarer Ausgangspunkt die Geschichte, Entwicklung und Zukunft des Ruhrgebiets zu verstehen. Ein Besuch des fußläufig in 10 Minuten erreichbaren Gasometers mit der Ausstellung „Der schöne Schein“ und des Besucherzentrums Ruhr beim Centro bietet sich an. Ein erlebnisreicher Tagesausflug!  Aus der Pressemitteilung: „Von Anfang an zeigte sich ihr besonderes Gespür für den Menschen, eigenwillige Themen und ihr Ansatz, in Langzeitprojekten zu arbeiten. Das deutsche Wohnzimmer war 1980 ihr erstes publiziertes Buch und gehört heute zu den Klassikern der deutschen Fotografiegeschichte. Mehr als ein Dutzend Bände sollten folgen, ebenso wie zahlreiche Auszeichnungen, internationale Lehraufträge und Ausstellungen. (..) Schon bei „Das deutsche Wohnzimmer“ lässt sie die Porträtierten zu Wort kommen. Bei „Jüdische Porträts“ von 1989 gehören die umfassenden Antworten der „letzten Generation jüdischer Deutscher untrennbar zum Werk hinzu und geben Zeugnis über Fragen zu Tradition, Heimat oder Religion. Herlinde Koelbls tiefgehendes Interesse am Menschen zeigt sich ebenso in den Serien zu Kindern, Männern oder starken Frauen. Manchmal auch augenzwinkernd, wie bei den Beobachtungen zu „Feine Leute“. Doch sind es häufig nahezu soziologische Analysen, die sie mit ihren Projekten durchführt, so bei „Kleider machen Leute“, wo Koelbl die Wirkung von Berufsornaten untersucht. Schriftsteller und deren Arbeitsplatz werden von ihr ins Bild gesetzt und immer wieder ist es der Mensch, der im Mittelpunkt steht. Ob über seinen körpereigenen Schmuck, das Haar, oder auch durch die Untersuchung von Schein und Sein. Ihr vielleicht bekanntestes Projekt ist die Langzeitstudie „Spuren der Macht“. 1991 begann sie diese zunächst auf acht Jahre angelegte Studie, suchte sich fünfzehn Politikerinnen und Politiker sowie Vorstandsvorsitzende und beobachtete bei ihrem jährlichen Besuch, wie Amt und Verantwortung, öffentliche Aufmerksamkeit und Erfolgsdruck die Menschen veränderte. Die Bilder zu Joschka Fischer, Gerhard Schröder und insbesondere zu Angela Merkel sind aus dem deutschen Bildergedächtnis nicht mehr wegzudenken.“

Brücke zum Schlosspark Oberhausen zum Gasometer Brücke vom Schlosspark Oberhausen zum Gasometer (Foto c hherz)

Flyer Herlinde KoelblZur parallel noch bis 1.11.2005 laufenden Ausstellung im nahe gelegenen Industriedenkmal Gasometer Oberhausen: „DER SCHÖNE SCHEIN – AUSGEWÄHLTE MEISTERWERKE DER KUNSTGESCHICHTE FÜHREN DURCH DIE VIELFALT DER SCHÖNHEIT VON DER ANTIKE BIS PICASSO. Die „Venus von Milo“, Polyklets „Speerträger“, Boschs „Garten der Lüste“, Botticellis „Geburt der Venus“, Hokusais „Große Welle“, Caspar David Friedrichs „Mondaufgang am Meer“ – vereint im Gasometer erzeugen sie und knapp 200 große Kunstwerke der Menschheitsgeschichte ein „imaginäres Museum“ aus Werken, die sich in unser kollektives Bildgedächtnis eingeprägt haben. Die faszinierende Vielfalt der Schönheitsvorstellungen verschiedener Kulturen und Epochen wird so sinnlich erfahrbar. Mehr als eine Viertelmillion Besucher haben die Ausstellung „Der schöne Schein“ bereits erlebt.“