SOUTHSTATION-SUNVILLE / MEDIENKUNSTPREIS RUHR

SOUTHSTATION SUNVILLE (Medienkunstpreis Ruhr)

://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=0RIVvi-7kbI

FILM+FOTOPROJEKT nomadsland Southstation-Sunville 2012-13 / Medienkunstpreis Ruhr Ein aufgegebener Bahnhof. Entdeckungen. Zeitreise. Spurensuche. Mitten im Dortmunder Zentrum verlassenen wir die gewohnten Wege, biegen hinter einem offen stehenden Bauzaun vom Bürgersteig ab und steigen eine kopfsteingepflasterte Böschung hinauf.
Obwohl zentral in der Stadt gelegen, findet der Film einen Ort, der aus den Blicken der meisten Bewohner längst verschwunden ist: die Ruine eines verlassenen Bahnhofs, inzwischen mutiert zu einem Spielplatz und Rückzugsort eines randständigen Teils der Gesellschaft.
Wir sehen die Überreste von Partys und Grillabenden, finden zurückgelassene Schlafstätten und Kleidungstücke. Wie Artefakte einer untergegangenen Zivilisation nimmt  der forschende Blick der Kamera alle herumliegenden Details in Augenschein. Aus den überbordenden, alles überlagernden Graffitis und wie zufällig daliegenden Materialanordnungen, den Spuren der Verwüstung und des Vandalismus, extrahiert die Kamera Bilder, die eine erstaunliche ästhetische und künstlerische Spannung beinhalten. Würde man diesen Bildern in Museen und Ausstellungsräumen beginnen, niemand würde sich ernsthaft wundern. Aber erst die strenge Kadrierung der Kamera findet und schafft diese Collagen, aus denen das unerschöpfliche Potential kreativer Entladung ebenso spricht, wie die Intensität von Gewalt und Verzweiflung, die sich an diesem gesellschaftlich aufgebenen Ort immer wieder entlädt. Im bemerkenswerten Zusammenspiel mit dem Ton, der sich über Geh- und Schleifgeräusche zu einer Musik mit polterndem, treibenden Rhythmus entwickelt, erzeugt der Film eine Sogwirkung, die uns immer weiter eindringen lässt in die Formen, Farben und Rhythmen dieses abseitigen Ortes.“ Text: Daniel Burckhardt, Köln, Medienkünstler, Mitglied der Jury.

Horst Herz, seit 1981 Arbeit als Fotograf, Autorenfilmer. Schwerpunkt: Filmessays, experimentelle Dokumentarfilme http://www.filmsite.de

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AUSCHWITZ – OSWIECIM (Kurzfassung des Dokumentarfilms)

AUSCHWITZ-OSWIECIM – ZUR ZUKUNFT VON ERINNERN + GEDENKEN AN DEN HOLOCAUSTAusschnitte aus dem gleichnamigen Dokumentarfilm (90 Min) von HORST HERZ. Gedreht in Polen/Museum Auschwitz/Stadt Oswiecim/Krakau. Mit KRYSTYNA OLEKSY (Direktorin, Museum Auschwitz, Oswiecim), HANS FRANKENTHAL (Auschwitzüberlebender, Dortmund), HANNO LOEWY (Direktor, Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt), HORST-EBERHARD RICHTER (Direktor, Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt), STANISLAV CIENCIALA (Auschwitzüberlebender, Oswiecim) u.v.a.. Alle Rechte: HERZ-FILMPRODUKTION http://www.herz-filmproduktion.de. Dieser Film wurde gefördert durch das Filmbüro NW/ eine Koproduktion mit dem WDR/SWR.

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DER FILM IST FÜR DIE DISKUSSION UM FORMEN DES ERINNERN+GEDENKENS ZUM THEMA AUSCHWITZ/HOLOCAUST GEEIGNET
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